Prunk, wo man hinsieht.

Man kann sie leicht übersehen, die kleine Kirche in der Sendlinger Straße 32. Nur ein paar Gehminuten vom Brunnenhof und eingepfercht zwischen Cafés und Läden versteckt sich hier ein echtes Schmuckstück barocker Baukunst: Die Sankt Johann Nepomuk Kirche oder auch besser bekannt als Asamkirche. Nur 180 Quadratmeter klein, ist die Asamkirche doch ein ganz großes Erlebnis. Über und über mit Engeln, Stuck und vergoldeten Elementen verziert, kann man ewig die Blicke schweifen lassen und entdeckt dabei immer wieder Neues. Auf der Ebene der Besucherbänke wirkt die Kirche eher düster und etwas beklemmend. Je weiter es nach oben geht, desto lichter und freundlicher wird der Innenraum. Denn blickt man sozusagen in den Himmel, ist das Gotteshaus lichtdurchflutet und mit prächtigen Deckenmalereien verziert. Einen ganz besonderen Clou hat die Asamkirche zusätzlich zu bieten: Einst als Privatkirche direkt neben dem Wohnhaus von den Brüdern Egid Quirin Asam und Cosmas Damian Asam erbaut, konnte man vom Schlafzimmer aus direkt auf den prunkvollen Hochaltar blicken. Wir sind immer wieder begeistert von der Atmosphäre und den unendlich vielen Details, die man hier entdecken kann!